Kerzen und Teelichter als Brandstifter

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Mit dem Herbst beginnt nicht nur die Heizsaison, sondern auch der verstärkte Einsatz von Kerzen und Teelichtern im Wohnbereich.

Beispielsweise werden nun wieder öfters Duftlampen entzündet und in der Folge ungenügend beaufsichtigt.

Verschiedene Anlässe wie das mittlerweile auch bei uns modern gewordene Halloween oder die Martins- bzw. Lichterfeste in den Schulen und Kindergärten sind eng mit der Verwendung von Kerzen verbunden und führen daher immer wieder zum Ausbruch von Bränden.

Offenes Licht und Feuer muss daher immer beaufsichtigt werden. Es ist unerheblich, ob sich das Teelicht unter einer Duftlampe oder in einem ausgeschnittenen Kürbis befindet – bei Verlassen des Raumes sollte es jedenfalls ausgelöscht werden.

Und Kinder sollten ohnehin niemals mit brennenden Kerzen allein gelassen werden! Für die obligaten Lichterumzüge der Kindergärten empfiehlt sich die Verwendung von stabilen Holz bzw. Glaslaternen. Selbst gebastelte Laternen aus Papier – oftmals auch mit getrockneten Blättern verziert – können überaus leicht in Brand geraten und zum Beispiel die Kleidung der Kinder entzünden.

Solche Unfälle können zu grässlichen Verletzungen und bleibenden Schäden führen. Gerade die Kinder müssen davor beschützt werden.

Am Besten und Sichersten wäre es, die Laternen mit batteriebetriebenen Glühlampen auszustatten.

Grundsätzlich gilt jedoch: Offenes Licht und Feuer muss immer beaufsichtigt werden. Und Kinder dürfen mit brennenden Kerzen niemals alleine gelassen werden.

Quelle: Brandverhütungsstelle für Oberösterreich